Häufige Fragen

Allgemein

Wie lange dauert die Lieferung?

Die Lieferung erfolgt entsprechend unserem Lagerbestand innerhalb von 3-6 Werktagen mit ECONOMY Postservice der Schweizer Post.

Ab welchem Bestellwert ist der Versand kostenlos?

Ab einem Bestellwert von CHF 199 liefern wir portofrei in der ganzen Schweiz und ins Fürstentum Liechtenstein.

Wie funktioniert die Rückgabe?

Jede Beanstandung ist schriftlich zeitnah zu melden. Wir akzeptieren keine Rücksendungen ohne ausdrücklich schriftlich kommunizierte Absprache und Einigung mit Aqua Natura GmbH.

Wasserfilter

Brauche ich überhaupt einen Wasserfilter?

Warum kein gefiltertes Wasser?

Diese Frage stellt sich vor allem, wenn jemand Osmosewasser meint. Bei einem guten Aktivkohle-Filter mit Mineralerhaltung sprechen keine gesundheitlichen Gründe gegen das tägliche Trinken.

Im Gegenteil: Die Reduktion von Schadstoffen ist sinnvoll, - der Erhalt der Mineralien ebenfalls. Probleme entstehen erst, wenn Filter falsch genutzt werden: Zu lange ohne Wechsel, falsche Lagerung des gefilterten Wassers oder eben Osmose-Anlagen, die alle Mineralien entfernen.

Wer einen geprüften, hochwertigen Filter regelmässig pflegt und das gefilterte
Wasser zügig verbraucht, trinkt Wasser in hoher Qualität.

Welche Wasserfilter sind
unbedenklich?

Unbedenklich sind Filter, die folgende zwei Bedingungen erfüllen:

  • Erstens: Sie reinigen das Wasser nachweislich von den relevanten Schadstoffen. Achten Sie auf unabhängige Tests und Studien, nicht nur auf Werbeaussagen. 
  • Zweitens: Das Filtermaterial selbst darf keine unerwünschten Stoffe an das Wasser abgeben.

Die gesetzlichen Grundlagen zur Trinkwasserqualität regelt in der Schweiz das EDI mit der Trinkwasserverordnung, die u.a. auch definieren, welche Aufbereitsungsstoffe und Filtermedien für die Trinkwasseraufbereitung zugelassen sind.

Wichtig ist zudem der regelmässige Wechsel der Filterkartuschen. Ein Filter, der zu lange im Einsatz bleibt, wird selbst zur Belastung. Hochwertige Hersteller von Wasserfiltersystemen weisen klar aus, wann gewechselt werden muss.

Was ist die 4-Stunden-Regel bei
Leitungswasser?

Wenn Wasser länger als vier Stunden in den Rohren Ihrer Hausinstallation steht
nennt man dies Stagnationswasser und es können sich darin Stoffe aus den Leitungen lösen. Dazu gehören kleine Mengen Kupfer, Zink oder bei alten Gebäuden auch Blei. Das Umweltbundesamt (DE) empfiehlt deshalb folgendes:

  • Wasser, das vier Stunden oder
    länger in der Leitung gestanden hat, kurz ablaufen lassen, bis es etwas kühler über die Finger rinnt. 

Die Fingerprobe ist eine zuverlässige Methode: Frisches Wasser ist merklich kühler als Stagnationswasser. Diese Empfehlung gilt besonders morgens nach dem Aufstehen, nach dem Urlaub oder nach längeren Abwesenheiten.

Achtung: Säuglingsnahrung sollte nie mit Stagnationswasser zubereitet werden.

Was ist besser, Leitungswasser oder
Mineralwasser?

Die unabhängige Verbraucher-Organisation Altroconsumo (Italien) formuliert es so: Abgesehen von Einzelfällen schmeckt Leitungswasser gut, ist gesund und wird kontrolliert. Sie müssen also keine Angst haben, es zu trinken. Mineralwasser hat dagegen eine erhebliche Umweltbilanz: Herstellung, Transport, Plastikmüll. Hochwertiges Mineralwasser kostet einiges pro Liter, gefiltertes Leitungswasser im Durchschnitt etwa 12 Rappen/Liter. Die Antwort hängt also davon ab, was Ihnen wichtig ist. Geschmack, Umwelt, Preis - In allen drei Punkten gewinnt gefiltertes Leitungswasser für die meisten Haushalte.

Was spricht dagegen, Leitungswasser
zu trinken?

Grundsätzlich nichts. Leitungswasser ist in Mitteleuropa sicher trinkbar und gut
kontrolliert. Was viele Menschen stört, ist eher der Geschmack: Chlor, Kalk
oder ein metallischer Beigeschmack aus den Hausleitungen. Hinzu kommen Sorgen, die statistisch klein, aber nicht ausgeschlossen sind: Rückstände aus der
Landwirtschaft, PFAS in bestimmten Regionen, alte Hausinstallationen,
Mikroplastik. Wer hier auf Nummer sicher gehen möchte, ohne auf Plastikflaschen
umzusteigen, ist mit einem Filter gut beraten. Komplett vermeiden sollten Sie
Leitungswasser nur in Ausnahmefällen, etwa nach Belastungswarnungen Ihres
Versorgers.

Mehr dazu im Artikel:

Wasserqualität Schweiz

Wasserfilter im Vergleich

Welcher Wasserfilter ist
Testsieger?

Die MAUNAWAI KINI ist mehrfacher Testsieger bei Altroconsumo, der grössten unabhängigen Verbraucherorganisation Italiens. Im Vergleichstest gegen 14 weitere Wasserfilterkannen schnitt die KINI bei allen geprüften Verunreinigungen am besten ab. Sie reduzierte Nitrate um 79 Prozent, entfernte 100 Prozent der getesteten Lösungsmittel und Trihalomethane und enthärtete das
Wasser nicht übermässig. Die Test-Laboratorien lobten besonders, dass die KINI Schadstoffe entfernt, ohne dem Wasser die positiven Eigenschaften zu nehmen.

Lesen Sie den Artikel: Wenn 14 Wasserfilter gegeneinander antreten..

Welche Grenzen hat der
Brita-Wasserfilter?

Brita ist eine etablierte Marke mit langer Geschichte und einem klaren Profil. Die klassischen Kartuschen arbeiten mit Ionenaustausch und sind vor allem auf Wasserhärte und Chlor ausgelegt. Wer genau das sucht, ist mit Brita gut bedient. Andere Anforderungen liegen jedoch ausserhalb des Filterprofils: Schadstoffe wie PFAS oder Mikroplastik gehören nicht dazu, und der Ionenaustausch tauscht Calcium und Magnesium teilweise gegen Natrium. Wie jede Filtertechnologie hat deshalb auch der Ionenaustausch seine Eigenheiten.

Erstens: Das Verfahren erhöht den Natriumgehalt im Wasser leicht, weil Calcium und Magnesium gegen Natrium getauscht werden. Bei salzbewusster Ernährung ist das ein Punkt zum Mitdenken.

Zweitens: Das Filterprofil ist auf Wasserhärte und Chlor konzentriert. PFAS, Medikamentenrückstände oder Mikroplastik liegen ausserhalb dieses Profils.

Drittens: Die kurzen Wechselintervalle von etwa vier Wochen bedeuten regelmässige Folgekosten und brauchen Disziplin im Alltag. Wenn der Wechsel zuverlässig eingehalten wird, ist das gut beherrschbar.

Wer sich ein breiteres Filterspektrum mit längeren Wechsel-Intervallen sowie gleichzeitigem Erhalt der natürlichen Mineralien wünscht, schaut sich besser nach anderen Systemen um. Es geht weniger um besser oder schlechter, eher um die passende Lösung für Ihren Bedarf.

Welcher ist der beste Filter der Welt?

Den einen „besten Filter der Welt" gibt es nicht, weil es darauf ankommt, was
Sie filtern wollen, wie hart Ihr Wasser ist und welche Bauform zu Ihnen passt.
Was sich aber objektiv messen lässt: Filterleistung in unabhängigen Tests,
Studienlage zu Schadstoff-Reduktion und Erhalt der Mineralien.

Die MAUNAWAI KINI ist zum Beispiel mehrfacher Testsieger bei Altroconsumo (italienische Konsumentenorganisaion) und wurde in einer 12-monatigen
Langzeitstudie am Grazer IIREC geprüft. Für Menschen mit hartem Wasser und dem Wunsch nach mineralreichem, schadstoffarmem Trinkwasser ist die KINI Filterkanne eine der bestmöglichen Wahlmöglichkeiten in einer mobilen Bauform.

Welcher Wasserfilter filtert die meisten Schadstoffe?

Eine pauschale Antwort wäre unseriös, weil verschiedene Filter unterschiedliche
Stoffgruppen besser oder schlechter entfernen. Im unabhängigen
Altroconsumo-Test schnitt die MAUNAWAI Kini bei der Gesamtleistung am besten ab:

  • 100 % Reduktion bei Lösungsmitteln und Trihalomethanen
  • 79 % des Nitrats

In einer separaten DAkkS-akkreditierten Laborstudie des Potsdamer Wasser- und Umweltlabors entfernte das MAUNAWAI Filtersystem alle 10 getesteten PFAS-Substanzen zu über 99,99%. Sie waren nach der Filtration unter die Nachweisgrenze reduziert. Darunter die vier besonders kritischen Verbindungen PFOA, PFOS, PFHxS und PFNA. 

PFAS sind besonders relevant, weil die Europäische Behörde für Lebensmittel-Sicherheit eine sehr niedrige, tolerierbare Wochenaufnahme festgelegt hat: Nur 4,4 Nanogramm pro Kilogramm Körpergewicht für die Summe der vier wichtigsten Verbindungen!

Erfahren Sie mehr über PFAS und welche Wasserfilter diese entfernen..

Was passiert, wenn man gefiltertes Wasser trinkt?

Das hängt vom Filter ab. Bei einem guten Aktivkohle-Filter mit Mineralerhaltung
passiert genau das, was passieren soll: Sie trinken weniger Schadstoffe,
behalten aber die wertvollen Mineralien. Ihr Körper bekommt Calcium und
Magnesium über das Wasser, der Elektrolythaushalt bleibt im Gleichgewicht.

Bei Osmose-Wasser ist es anders: Hier fehlen die Mineralien, was bei langfristigem Konsum und einseitiger Ernährung zu einem Defizit führen kann. Kurz gesagt - filtern ist sinnvoll, aber das „Wie" entscheidet.

Die MAUNAWAI Wasserfiltersysteme in unserem Online-Shop filtern Schadstoffe zuverlässig heraus und erhalten gleichzeitig wichtige Mineralien - ohne Strom - ohne Chemie - ohne Abwasser.

Ob als KINI Filterkanne, PIPRIME Gravitationsfilter, PITEC Küchenfilter oder als PEKA Hausfilter: Alle Systeme nutzen dieselbe naturgemässe Filtertechnologie.

MAUNAWAI Wasserfiltersysteme anschauen..

Osmose und Umkehrosmose

Was ist besser, Wasserfilter oder
Osmoseanlage?

Das kommt darauf an, was Sie erreichen wollen. Eine Osmoseanlage entfernt fast
alles, also Schadstoffe und Mineralien. Sie benötigt Strom, einen
Wasseranschluss und produziert Abwasser. Ein Aktivkohle-Filter mit
PI-Technologie wie bei MAUNAWAI entfernt Schadstoffe zuverlässig, behält aber die Mineralien im Wasser. Er funktioniert ohne Strom, ohne Installation und ohne Wasserverschwendung. Wenn Sie sauberes, mineralreiches Wasser möchten, das Ihr Körper gut verwerten kann, ist ein guter Wasserfilter die natürlichere Wahl. Osmose ist eher für Spezialanwendungen sinnvoll, etwa wenn das Ausgangswasser extrem belastet ist.

Was passiert im Körper, wenn man
Osmosewasser trinkt?

Der Körper braucht Elektrolyte für nahezu alle Stoffwechselvorgänge. Calcium,
Magnesium, Kalium und Natrium sind keine Beigabe, sondern Voraussetzung für Nervenfunktion, Muskelarbeit und Zelltransport. Die WHO dokumentiert in
ihrem Report zu Mineralstoffen im Trinkwasser, dass langfristiger Konsum von mineralarmem Wasser zu Müdigkeit, Schwäche, Kopfschmerzen und in seltenen Fällen zu metabolischer Azidose führen kann. 
Eine grosse schwedische Kohortenstudie mit 26.733 Frauen zeigte zudem, dass
Trinkwasser mit höherem Magnesium- und Calciumgehalt mit einem geringeren
Risiko für Schlaganfall verbunden war. Bei ausgewogener Ernährung mit viel
Gemüse und Obst lässt sich das Mineraldefizit aus Osmosewasser zumindest teilweise auffangen.  

Was sagen Ärzte zu Osmosewasser?

Die Weltgesundheitsorganisation hat in einem ausführlichen Bericht festgestellt, dass dauerhafter Konsum von demineralisiertem Wasser nachteilige Effekte auf den Mineral- und Wasserhaushalt des Körpers haben kann. Der WHO-Wissenschaftler Frantisek Kozisek beschreibt in der Studie, dass mineralarmes Wasser Elektrolyte aus dem Körper ausschwemmen kann. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung und viele Wissenschaftler warnen deshalb vor dem ausschliesslichen Gebrauch von demineralisiertem Wasser, zu dem auch Osmosewasser gehört. Bei einseitiger
Ernährung kann das Trinken von mineralarmem Wasser den Elektrolythaushalt aus dem Gleichgewicht bringen. Wer Osmosewasser trinkt, sollte deshalb besonders auf eine mineralreiche Ernährung achten, ansonsten kann es zu beträchtlichen Defiziten kommen.

Was sind die Nachteile der Osmose?

Osmose-Anlagen filtern nicht nur Schadstoffe heraus, sondern auch die wertvollen Mineralien. Das Wasser wird demineralisiert und sauer (pH-Wert um 4,5 bis 5,0). Es ist nicht lagerfähig, weil es Substanzen aus den Behältern aufnimmt.

Die Weltgesundheitsorganisation weist darauf hin, dass demineralisiertes Wasser zudem korrosiv wirkt: es löst Metalle aus Leitungen und Behältern. Hinzu kommen praktische Nachteile: Osmose-Anlagen brauchen Strom, einen Wasseranschluss und produzieren erhebliches Abwasser. Auf einen Liter gefiltertes Wasser kommen typischerweise drei bis fünf Liter Spülwasser. Auch die Anschaffungs- und Wartungskosten liegen deutlich höher als bei einem Gravitationsfilter.  

Was ist der Unterschied zwischen
Osmose und Umkehrosmose?

In der Praxis ist „Umkehrosmose" einfach der technisch korrekte Begriff für
die haushaltsüblichen Osmose-Anlagen. Beide Bezeichnungen meinen dasselbe
Verfahren: Leitungswasser wird unter Druck durch eine sehr feine Membran
gepresst, die fast alle gelösten Stoffe zurückhält. Wenn jemand also
„Osmose-Anlage" sagt, ist meist die Umkehrosmose gemeint. Der
ursprüngliche Begriff „Osmose" stammt aus der Biologie und beschreibt
einen natürlichen Vorgang in Zellen. In der Wasseraufbereitung wird dieser
Prozess technisch „umgekehrt", daher der Name.

 Lesen Sie auch den Artikel:

Maunawai Wasser vs Osmose